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Wandern im Hunsrück: Auf dem Saar-Hunsrück-Steig von Morbach nach Trier

9 Tage Natur pur in zertifizierter Premium-Wanderregion

Erleben Sie den Saar-Hunsrück-Steig mit seiner vielfältigen Natur: Bizarre Felsformationen, plätschernde Bäche, vielfältige Waldformen, geheimnisvolle Hochmoore, liebliche Täler und eindrucksvolle Aussichten wechseln sich ab. Hinzu kommen kulturhistorische Highlights wie die Grimburg oder der Keltische Ringwall.
Als eine der ersten Wanderregionen in Deutschland erhielt der Saar-Hunsrück-Steig bereits 2015 das Zertifikat „Premium-Wanderregion“ und gehört damit zur Avantgarde der europäischen Wanderdestinationen.


Wandern im Hunsrück: Auf dem Saar-Hunsrück-Steig von Morbach nach Trier

9 Tage Natur pur in zertifizierter Premium-Wanderregion

Erleben Sie den Saar-Hunsrück-Steig mit seiner vielfältigen Natur: Bizarre Felsformationen, plätschernde Bäche, vielfältige Waldformen, geheimnisvolle Hochmoore, liebliche Täler und eindrucksvolle Aussichten wechseln sich ab. Hinzu kommen kulturhistorische Highlights wie die Grimburg oder der Keltische Ringwall.
Als eine der ersten Wanderregionen in Deutschland erhielt der Saar-Hunsrück-Steig bereits 2015 das Zertifikat „Premium-Wanderregion“ und gehört damit zur Avantgarde der europäischen Wanderdestinationen.

Leistungen Termine Preise

Aufstieg zum Erbeskopf

Naturparadies Hunsrück

Stausee bei Kell am See

Porta Nigra in Trier

Reisebeschreibung

Tag 1: Anreise


Je nach Ankunftszeit und persönlichem Wunsch können Sie den kleinen Ort Morbach erkunden. Vielleicht möchten Sie sich archäologische Ausgrabungen und Fundstücke der Region ansehen? Dann sollten Sie einen Besuch im Archäologiepark Belginum einplanen. Oder wie wäre es mit dem Besuch in Deutschlands größtem Telefonmuseum? Hier finden Sie die umfangreichste Sammlung an Fernsprechgeräten von den Anfängen bis zur Gegenwart.
Die landschaftlich sehr schön im Tal der Dhron gelegene Burgruine Baldenau lädt zu einem Ausflug in die Geschichte ein. Sie ist das Wahrzeichen des Hunsrück und gleichzeitig die einzige Wasserburg der Region und stammt aus dem 14. Jahrhundert.
Nach Ihren ersten Erkundungen können Sie im Café „Heimat“ in Morbach einkehren und sich dort leckeren Kaffee und Kuchen schmecken lassen.
Übernachtung in Morbach.

Tag 2: Morbach – Hunsrückhaus, ca. 15 Kilometer

Sie starten vom Hotel aus Ihre erste ca. 15 Kilometer lange Wanderung zum Hunsrückhaus.
Die Wanderung führt überwiegend über weichen Waldboden, an Waldrändern oder Feldwegen entlang. Ortschaften werden weitestgehend vermieden, sodass Sie von Anfang an Ihres Urlaubs in die Stille und unberührte Landschaft des Hunsrück eintauchen können.
Auf dem Weg passieren Sie bei Hoxel das imposante Hunsrückbahn-Viadukt. Mit seiner Länge von 160 Metern und einer Höhe von 42 Metern überspannt es das Tal mit acht Bögen und gehört zu den höchsten eingeschossigen steinernen Eisenbahnbrücken Deutschlands. In den 1970-er Jahren wurde die Bahn, die von Simmern nach Hermeskeil führte, stillgelegt.
Am Hunsrückhaus angekommen, stehen Sie direkt vor den Toren des Nationalparks Hunsrück-Hochwald und können sich in einer Ausstellung und auf dem Außengelände mit Erlebnispfad über natur- und kulturräumliche Besonderheiten rund um den Erbeskopf informieren. Transfer nach Thalfang.
Übernachtung in Thalfang.

Tag 3: Hunsrückhaus – Neuhütten, ca. 25 Kilometer

Gestern haben Sie sich etwas warmlaufen können. Heute wartet die längste Tagestour mit 25 Kilometern auf Sie. Ihre Wanderung im Nationalpark beginnt mit dem Transfer vom Hotel zum Hunsrückhaus. Von hier aus geht es gleich stark bergauf. Der Erbeskopf ruft - mit 816 Metern der größte Berg von Rheinland-Pfalz. Haben Sie den Aufstieg geschafft, werden Sie mit einer herrlichen Aussicht über den Hunsrück belohnt. Genießen Sie den Ausblick von der Aussichtsskulptur „Windklang“. Hier können Sie das Zusammenspiel der Elemente förmlich hören, denn die Stahlkonstruktion, die sich unter einem Holzkleid verbirgt, gibt je nach Wetterlage verschiedene Klänge von sich.
Ihre Nationalparkwanderung führt heute hauptsächlich durch Wälder. Sie passieren das Ochsenbruch, eines der typischen Hunsrückbrücher (wie die Moore im Hunsrück genannt werden). Seltene Pflanzen wir Wollgras, Moosbeere und Sonnentau wachsen hier. Seinen Namen verdankt das Ochsenbruch einer Legende. Einst soll hier ein Ochsenkarren samt Fahrer ins Moor geraten und versunken sein.
Übernachtung in Neuhütten.

Tag 4: Neuhütten – Hermeskeil, ca. 15 Kilometer

Ihre heutige 15 Kilometer lange Tageswanderung führt Sie über den Kamm der Dollberge und den keltischen Ringwall auf Pfaden durch Wald, Wiesen und Felder nach Hermeskeil.
Tauchen Sie heute in die Geschichte vorchristlicher Zeiten ein, denn der keltische Ringwall bei Otzenhausen gehört zu den eindrucksvollsten keltischen Befestigungsanlagen in Europa. Bis heute haben sich die im 1. Jahrhundert vor Christus erbauten, bis 10 Meter hohen Mauern erhalten. Ausgrabungen, Führungen und archäologische Seminare laden zu einem Besuch ein. In den kommenden Jahren soll hier ein großes Besucherzentrum mit Keltenpark entstehen, in dem das Leben der Kelten noch anschaulicher erfahren werden kann. Bisher besteht der Keltenpark aus einer Naturbühne und dem 2016 eröffneten Keltendorf. Auch die Talsperre Nonnweiler liegt auf Ihrem Weg. Sie erreichen das charmante kleine Städtchen Hermeskeil mit ca. 7.000 Einwohnern. Hier werden Sie die nächsten zwei Nächte verbringen.
Übernachtung in Hermeskeil.

Tag 5: Hermeskeil – Grimburg, ca. 19 Kilometer

Auf weichen Waldpfaden mit schönen Panoramablicken geht es heute ca. 19 Kilometer nach Grimburg. Ziel Ihrer Wanderung ist die Burg Grimburg, die um 1190 als Landesburg der Trierer Erzbischöfe gebaut wurde. Im Lauf der Geschichte war sie Schauplatz zahlreicher Hexenprozesse. Ursprünglich besaß die Burg eine Größe von 300 x 90 Metern und war eine der größten kurtrierischen Landesburgen. Im 30-jährigen Krieg und danach wurde die Burg stark beschädigt und diente den umliegenden Ortschaften als bequemer Steinbruch. Erst 1978 wurde die Ruine teilweise wieder aufgebaut.
Im Ortskern von Grimburg befindet sich gegenüber der Kirche St. Medardus das Burg- und Hexenmuseum. Es zeigt Funde und Dokumente zur Geschichte rund um die Grimburg. Außerdem gibt es Einblicke in die dunkle Zeit der Hexenprozesse in der Region. Transfer nach Hermeskeil. Übernachtung in Hermeskeil.

Tag 6: Grimburg – Kell am See, ca. 14 Kilometer

Vom Hotel werden Sie per Transfer nach Grimburg gebracht und starten von hier aus Ihre 14 Kilometer lange Tour nach Kell am See. Wandern Sie durch das romantische, einsame Tal der Wadrill, einem Naturschutzgebiet. Auenwälder, kleine Seen und herrliche Wiesen prägen diese besondere Landschaft, in der Sie mit etwas Glück sogar Biber beobachten können. Am Keller Steg halten Sie sich links in Richtung Kell. Nach Überquerung der Hunsrückhöhenstraße erreichen Sie einen Höhenzug mit weiten Aussichten. Am Ruwer-Hochwald-Radweg biegen Sie in den Ort ab. Kell am See ist ein kleiner Luftkurort mit ca. 2.000 Einwohnern. Vielleicht haben Sie nach Ihrer Ankunft Lust den See zu erkunden? Sie können Tretboot oder Kanu fahren, oder von Land aus in einem der angrenzenden Restaurants den Blick auf den See genießen.
Übernachtung in Kell.

Tag 7: Kell am See – Riveris, ca. 19 Kilometer

Sie starten vom Hotel aus Ihre heutige ca. 19 Kilometer lange Tagestour in Richtung Riveris. Durch ein schönes Bachtal führt der Weg zunächst stetig bergauf in den Osburger Hochwald. Hier wartet einer der Höhepunkte dieser Etappe: Über Stege, den sogeannten „Knüppeldamm“ überqueren Sie das Quellmoor Weyrichsbruch, ein bis heute naturnah erhaltenes Quellmoor. Mit seiner einzigartigen Flora wie Torfmoospolstern und Pfeifengras ist es ein ökologisch wertvolles Biotop, das in der Kernzone des Naturparks Saar-Hunsrück liegt. Der Abstieg bei Bonerath gewährt Ihnen sensationelle Aussichten bis in die Eifel. Weiter geht es begab zur Riveristalsperre, wo sich das Ruwertal mit seinen Weinlandschaften vor Ihnen ausbreitet.
Transfer nach Kell. Übernachtung in Kell.

Tag 8: Riveris – Trier, ca. 22 Kilometer

Vom Hotel werden Sie nach Riveris gebracht und starten heute das große Finale Ihrer Wanderung nach Trier. Ca. 22 Kilometer liegen vor Ihnen. Bestaunen Sie die Felsformation „Langenstein“ bevor Sie das Ruwertal erreichen. Bei Waldrach laufen Sie eine besonders schöne Passage direkt an der Ruwer entlang. Sie streifen das stimmungsvolle kleine Weindorf Kasel und können immer wieder wunderbare Rundumblicke in das Moseltal genießen. Auf abwechslungsreichen Wegen nähern Sie sich langsam Trier, der ältesten Stadt Deutschlands. Nun können Sie sich entscheiden, ob Sie zunächst Ihr Hotel aufsuchen oder Trier direkt im Anschluss an Ihre Wanderung erkunden möchten. Die UNESCO-Weltkulturerbestätte mit den römischen Baudenkmälern, Dom und Liebfrauenkirche warten darauf von Ihnen entdeckt zu werden. Bei dieser Anzahl kultureller Highlights fällt es schwer sich zu entscheiden. Genießen Sie den Abschluss Ihrer Wanderreise mit einem Kulturtrip der Extraklasse und lassen Sie Ihren Urlaub in städtischem Flair ausklingen.

Tag 9: Heimreise

Individuelle Heim- oder Weiterreise. Der Rückreise-Transfer zum Ausgangsort Morbach ist nicht inklusive.

Anforderungen

Diese Wanderreise ist mittleren Schwierigkeitsgrades. Es erwarten Sie anspruchsvollere Trekkingpassagen, sowie ebene Strecken. Aufgrund der maximalen Höhenunterschiede bis zu 650 Meter und durch lange Etappen ist eine sehr gute Kondition erforderlich. Dieses Angebot ist für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet. Die Tagesetappen liegen bei ca. 18 Kilometern. Auf Anfrage kann Ihr Hauptgepäck von Unterkunft zu Unterkunft transportiert werden, sodass Sie nur mit leichtem Tagesgepäck wandern.

Unsere Leistungen
  • 8x Übernachtungen im Doppezimmer in Mittelklasse-Hotels
  • 8x kräftigendes Wanderfrühstück im Hotel
  • Personentransfers (sofern erforderlich)
  • Streckenbeschreibung (pdf-Format)
  • ausführliche Reiseunterlagen in digitaler Form

Reisezeit und Preise

01. Jan - 01. Jan 1970 Dauer 1 Tage


Alle Termine und Preise

Veranstalter: Hunsrück Touristik GmbH

Zubuchbare Leistungen

  • Einzelzimmer: +212 EUR
  • Reiseversicherung: auf Anfrage
  • Anreise nach Morbach/Abreise von Trier: auf Anfrage
  • Gepäcktransfer (von Unterkunft zu Unterkunft): +128 EUR
  • postalische Zusendung der Reiseunterlagen: +10 EUR/Pers.
Nicht im Reisepreis enthalten:
  • Gästebeitrag/Kurtaxe: vor Ort zu zahlen
  • Rückreise zum Ausgangsort Morbach (Verbindungen mit öffentlichen Verkehrsmitteln Trier Hbf - Morbach/ alternativ per Taxi: ca. 95 EUR)

Aufstieg zum Erbeskopf

Naturparadies Hunsrück

Stausee bei Kell am See

Porta Nigra in Trier